Mi. 18. April 1990


Höhere Eintrittspreise sind für alle Museen und Gedenkstätten der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur (NFG) im Thüringer Raum zu zahlen.

Sie liegen gestaffelt zwischen zwei und fünf Mark je nach Bedeutung des Museums. Der Höchstpreis ist beispielsweise für den Besuch der Museumskomplexe Goethe-Nationalmuseum oder Schillermuseum einschließlich der Sonderausstellungen zu entrichten. Die üblichen Ermäßigungen werden gewährt. An jedem letzten Sonntag im Monat laden die NFG zum kostenlosen Besuch der Einrichtungen ein.
(Neue Zeit, Mi. 18.04.1990)

In der DDR wird es ab Mittwoch eine ähnlich dem Bundeskartellamt arbeitende Behörde geben. Das Amt für Wettbewerbsschutz werde seinen Sitz im Gebäude des ehemaligen Außenwirtschaftsministeriums haben und sich inhaltlich eng an das Bundeskartellamt anlehnen, sagte Gunter Halm, Beauftragter für die Bildung des Amtes am Dienstag gegenüber ADN.

Bis Anfang Mai sollen die ersten gesetzlichen Grundlagen für ein Wettbewerbsrecht von der Volkskammer verabschiedet werden, sagte Halm. Dazu lägen bereits zwei Entwürfe zur Freigabe der Preise und gegen Wettbewerbsbeschränkungen vor.
(Neue Zeit, Mi. 18.04.1990)

Nach dem Vorbild der SPD-Bundestagsfraktion bildet sie SPD-Volkskammerfraktion sieben Arbeitskreise, Arbeit und Soziales, Außenpolitik, Bildung und Kultur, Finanzen und Staatshaushalt, Innenpolitik, Umweltpolitik und Energie sowie Wissenschaft, Wirtschaft.

Δ nach oben