DDR 1989/90Brandenburger Tor

Impressum

Abkürzungen K

K.-Fond Kultur Fond
K-1520 8-bit-Computer (VEB Kombinat Robotron)
K&A Kunst und Antiquitäten GmbH
K I Kommissariat I (der Kriminalpolizei, arbeitete mit dem MfS zusammen)
KA kapitalistisches Ausland

Kostenart

Kreisamt
KAB Kostenabrechnungsbogen

Kraftwerksanlagenbau
KÄBE Kulturästhetische Bildung und Erziehung
KAD Kartoffelkäferabwehrdienst
KAF Kirchliche Arbeitsgruppe Frieden
KAfNS Kreisamt für Nationale Sicherheit
KAG Künstlerische Arbeitsgruppe
KAJ Kommunaler Arbeitskreis Johannisthal (Berlin-Treptow)
KALEB KOOPERATIVE ARBEIT LEBEN EHRFÜRCHTIG zu BEWAHREN (Will die Initiativen zum Schutz der ungeborenen Kinder und ihrer Eltern unterstützen. Gegründet am 27.01.1990 in Leipzig.)
kap offizieller Arbeitsplan zum Kulturabkommen zwischen der DDR und der BRD
KAP Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion
KAR Katalog arbeitsmedizinischer Richtlinien
KAS Kalkammonsalpeter
KB Kaderbefehl

Kombinatsbetrieb

Kulturbund der DDR (bis 1972 Deutscher Kulturbund DKB. Ein Manifest zur Gründung des "Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands" wurde am 04.07.1945 im Großen Sendesaal des Berliner Rundfunks auf einer Kundgebung verlesen. Gegründet am 25.06.1945 als "Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands". Als Aufgabe wird die Wiederentdeckung der großen deutschen Kultur als Ausgangspunkt eines neuen deutschen Geistesleben, genannt. Offizielle Gründung in der früheren Reichsfilmkammer in der Schlüterstraße 45 in Berlin-Charlottenburg, am 08.08.1945. Zu Präsidenten wird Johannes R. Becher gewählt. Anlässlich des ersten Jahrestages seiner Gründung wird am 07.07.1946 ein Kulturpreis gestiftet. Gleichzeitig erscheint die erste Nummer der Wochenzeitung für Kulturpolitik, Kunst und Unterhaltung "Sonntag". In einem Interview im "Sonntag" im Dezember 1989 sagte Stefan Heym: "Diese Art des Umgangs mit Intellektuellen hat das Land in hohem Maß geschädigt, und ihr Blatt hat kräftig dazu beigetragen".

Am 08.10.1947 wird dem Kulturbund von der US-Militärregierung in Berlin jede Tätigkeit in ihrem Sektor mit der Begründung untersagt, der Kulturbund habe den Anschein erweckt, eine politische Organisation zu sein. Ein Zulassungsantrag nach (Berlin Kommandatura Order) BK/O (47) 16 müsse bis 31.10.1947 für den US-Sektor gestellt werden. Im britischen Sektor von Berlin wird dem Kulturbund ab dem 12.11.1947 jede Tätigkeit untersagt.

Auf ihrem V. Bundeskongress am 07.-09.02.1958 im Kulturraum des VEB Bergmann-Borsig in Berlin wird der "Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands" in "Deutscher Kulturbund" umbenannt. Nicht wiedergewählt in den Präsidialrat werden u.a. Ernst Bloch, Robert Havemann und Bodo Uhse.

Der KB hatte 21 Sitze in der Volkskammer, 111 in den Bezirkstagen, 743 in den Kreistagen 1 952 in den Gemeindevertretungen und 100 in den Stadtbezirksversammlungen. Von 1949 bis 1963 war das SED-Mitglied Robert Havemann Volkskammerabgeordnete für den Kulturbund.

Der KB unterhielt sieben Zeitungen und Zeitschriften. Jährlich wurde er mit etwa 20 Millionen Mark aus dem Staatstopf subventioniert. Rund 160 Klubs und Kulturhäuser sowie etwa 400 kleine Galerien hatte der Kulturbund.

Ab 22./23.03.1990 Kulturbund e.V. Die Wochenzeitung "Sonntag" und die aus Düsseldorf nach Berlin-Kreuzberg übergesiedelte "Volkszeitung" fusionierten im Oktober 1990 zur Wochenzeitung "Freitag". Die erste Ausgabe erschien am Freitag, den 09.11.1990. Die Vorsitzende des KB gab im Dezember 1990 die Mitgliederzahl mit rund 200 000 an. Im April 1991 soll es noch 100 000 Mitglieder geben haben. Am 08.12.1990 fand der 1. Deutsche Kulturtag statt. Es wurden juristisch eigenständige Landesverbände gegründet. Im März 1992 fand der 2. Kulturtag statt.)
KBB VE Außenhandelsbetrieb "KALI-BERGBAU" Berlin

Kommunale Berufschule Blankenhain
KBI Kombinatsbetrieb Instandsetzung
KBK Kreisbeschwerdekommission

Kombinat Braunkohlekraftwerk
KBW Kalibetrieb Wera
KC Kleincomputerkabinett
KCWB VEB Kombinat Chemische Werke Buna
KCZ JENA Kombinat VEB Carl Zeiss JENA
KD Kreisdienststelle (des MfS hatte die Aufgaben: Bearbeitung von Ausreiseanträge, Kontroll- und Sicherungsaufgaben in Industrie, Land- und Forstwirtschaft, Kontrolle von Besuchern aus dem Ausland, Lageberichte z.B. über die Versorgungslage und Stimmung in der Bevölkerung, operative Kontrolle und Bekämpfung feindlich-negativer Kräfte, Sicherheitsüberprüfungen, Überwachung der Städtepartnerschaft, Vorbeugende Sicherung gesellschaftlicher Höhepunkte und bedeutsamer Veranstaltungen, Zusammenarbeit mit der Polizei. Alle KD-Leiter waren Männer.

Es gab 211 Kreisdienststellen und sieben Objektdienststellen. Z.B. für das Kernkraftwerk Greifswald oder die Leuna-Werke.)
KdaQ Kombinat der ausgezeichneten Qualitätsarbeit
kdaQ Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt e.V. (Aufnahme der Arbeit am 01.05.1990)
KDE Kulturhaus der Eisenbahner

Kulturhaus der Energiearbeiter
KDfS Kreisdienststelle für Staatssicherheit
KdgH Kasse der gegenseitigen Hilfe (der Gewerkschaft, gebildet 1951)
KDK Kreisdelegiertenkonferenz
KdL Koordinierungsgruppe des Leiters
Kdo. Kommando
Kdr. Kommandeur
KdsA Kollektiv der sozialistischen Arbeit
KdT Kammer der Technik (gegründet am 02.07.1946 in der Sowjetischen Zone, auf Anregung des FDGB, im Sowjetischen Sektor von Berlin am 29.03.1949, zunächst zum FDGB gehörend, am 24.03.1990 wurde die KdT in einen Verein umgewandelt, im März 1992 wurde der Ingenieurtechnische Verband KDT gebildet)
KDT-BS-FB Betriebssektion Fachbereiche Kammer der Technik
KdW Klubhaus der Werktätigen
KE kooperative Einrichtung
KEAW Kombinat Elektro-Apparate-Werke "Friedrich Ebert" (Berlin-Treptow)
KED Kindererholungsdorf
KEK Konferenz Europäischer Kirchen
KEL Kreiseinsatzleitung (beim NVR)
KfA Kammer für Außenhandel der DDR (gegründet 1952 in Berlin)
KFA Kreisfachausschuss

Kreisforstamt
kfd Katholische Frauengruppe Berlin (Sie löste sich 1990 auf und ging in die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland)
KFHW Kirchliches Forschungsheim Wittenberg (auch KFH angekürtzt)
KfJ Kreisausschuss für Jugendweihe
KfL Kreisbetrieb für Landtechnik
KFL Kinderferienlager
KFO kleinformatiger Offsetdruck
KfS Koordinierungsstelle für Standardisierung

Klub für Sportschießen
KFS Kreisfilmstelle
KFZ Kleinfertigungszentrum

Kultur- und Freizeitzentrum
KG Kampfgruppen der Arbeiterklasse (die Kampfgruppen wurden ab 1952 aufgebaut. Die SED-Zeitung, "Volksstimme" aus Chemnitz berichtete am 01.05.1953 von der Gründung einer Kampfgruppe beim VEB Bau-Union im März 1953. Am 15.12.1989 wird der Beschluss der Regierung zu ihrer Auflösung bis 30.06.1990 verkündet.)

Konsumgenossenschaften

Kontrollgruppe

Kreisgericht
KGB Kampfgruppenbataillion

Konzert- und Gastspieldirektion Berlin
KGD Konzert- und Gastspieldirektion (VEB Konzert- und Gastspieldirektion)
KGE Kampfgruppeneinheit
KGH Kampfgruppenhundertschaft
KGL Kombinatsgewerkschaftsleitung
KGO Kombinatsgewerkschaftsorganisation
KGT Kommando Grenztruppen
KGV Konsumgenossenschaftsverband
KGZ Kampfgruppenzug
KH Kaufhalle

Kulturhaus
KHI Kreishygieneinspektion
KHK Keulahütte Krauschwitz
KI Kriminalistisches Institut

Arbeitsgebiet I der Kriminalpolizei.
KIB Kraftfahrzeuginstandhaltungsbetrieb
KIG Kulturelle Interessengemeinschaft
Kiko Kinderkombination
Kikri Kinderkrippe
KIM Klinik für innere Medizin

Kombinat Industielle Mast
KiS Kirche im Sozialismus
KIZ Kultur- und Informationszentrum (der Liga für Völkerfreundschaft der DDR)
KJE Kreis junger Erwachsener Potsdam (aus ihm bildete sich am 30.09.1989 eine Basisgruppe "Arche")
KJK Kreisjugendkonvent (Evangelische Kirche)
KjS Konto junger Sozialisten
KJS Kinder- und Jugendsportschule
KJV Katholischer Jugendverband
KK Kampfkräfte

Kombinat Kali

Konfliktkommission (Organe des FDGB, auch als KoKo abgekürtzt, die Ersten wurden 1953 gebildet)

Kostenkomplex

Kreiskasse
KKA Kreiskoordinierungs Ausschuss (Neues Forum)
KKB Küsters Keller-Band (eine kirchliche Band der Jungen Gemeinde Bergen)
KKAB Kombinat Kraftwerksanlagenbau
KKG Kreiskonsumgenossenschaft
KKH Kreiskrankenhaus

Kreiskulturhaus
KKJ Jugendkommission beim Bund Evangelischer Kirchen in der DDR
KKK Kreiskampfkräfte (Kampfgruppen)
KKL Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen in der DDR
KKO Konfliktkommissionsordnung
KKVO Konfliktkommissionverordnung (Verordnung über die Bildung von Kommissionen zur Beseitigung von Arbeitsstreitfällen in den volkseigenen und ihnen gleichgestellten Betrieben und in den Verwaltungen vom 30.04.1953)
KKWH Kombinat Keramische Werke Hermsdorf
KL Kirchenleitung

Kreisleitung
KL EHSt. Kreisleitung Eisenhüttenstadt (der SED)
KLB Kreislichtspielbetrieb
KLI Konfektioniertes Leitung-Installationssystem (KLI-System)
KLJV Kreislandjugendverband
KLT Kombinat Landtechnik
KLR Kreislandwirtschaftsrat
Klub A-3 anders als andere (Einen außer kirchlichen Klub für Homosexuelle in Magdeburg zu gründen wurde Anfang 1989 diskutiert. Es sollte sich auf dem Boden der bestehenden staatlichen Ordnung bewegt werden. Folglich wurden Kontakt zu staatlichen Stellen aufgenommen. Offizielle Gründung am 25.11.1989. Eingetragener Verein am 23.11.1990. Der Klub existierte bis 1997. Nach einer Vermutung von Hartmut Beyer steckte hinter der Gründung des Klubs das Ministerium für Staatssicherheit.
KLW Karl-Liebknecht-Werk Oelsnitz (Erzgebierge)
KM Kontrollmaterial (K I)
KMD Kirchenmusikdirektor
KMO Karl-Marx-Orden
KMST Karl-Marx-Stadt (Chemnitz wurde am 10.05.1953 auf Beschluss der DDR-Regierung in Karl-Marx-Stadt umbenannt. Nach einer Volksabstimmung bekam die Stadt am 01.06.1990 wieder ihren alten Namen.)
KMU Karl-Marx-Universität Leipzig (gegründet am 02.12.1409, den Namen Karl Marx (05.05.1818-14.03.1883) erhielt sie anlässlich des 135. Geburtstags des Namensgebers, am 13.02.1953. Am 13.02.1991 entschied das Hochschulkonzil den Namen Karl Marx zu streichen und den früheren Name Alma Mater Lipsiensis wieder zu verwenden.)
KNA Katholische Nachrichten Agentur
KNE Kombinat Nachrichtenelektronik
KNV Kreisnaturschutzverwaltung
KNZ Kreisnachrichtenzentrale
KO konspiratives Objekt
KOFUG Konferenz für unabhängige Gewerkschaften in der DDR (Die Konferenz fand am 13.01.1990 in Jena statt.)
KOG Kooperationsgemeinschaft
KoKo Kommerzielle Koordinierung (gegründet 1966 unter Mitwirkung des MfS beim Ministerium für Außenhandel)
KOM Kraftomnibus
Kombinat EE Kombinat für die Erdöl- und Erdgasindustrie der DDR
KOR Kooperationsrat
KOV Kooperationsverband
KOZ Koordinierungszeitraum
KP Kontaktperson

Kommunistische Partei
KPD Kommunistische Partei Deutschlands (die KPD wurde am 30.12.1918-01.01.1919 in Berlin gegründet. Aufruf des ZK in Berlin am 11.06.1945. In der sowjetischen Zone wurde vom 21.-22.04.1946 in Berlin die SED aus KPD und SPD gebildet. Die organisatorische Eigenständigkeit der KPD in den Westzonen wird am 27.04.1948 in Herne beschlossen. Verbot der Partei in der BRD am 17.08.1956. Auflösung der illegalen Partei 1971 in Ostberlin.

Die Gründung der KPD in der DDR erfolgte am 31.01.1990 in Berlin. In Deutschland gibt es mehrere Parteien und Gruppierungen, die Anspruch auf das KPD-Erbe erheben.
KPD/ML Das Zentralorgan der KPD/ML Roter Morgen verkündet die Gründung der KPD/ML in der DDR
Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten (Gegründet am 31.12.1968 in Hamburg. Hauptparole: "Für ein vereintes, unabhängiges, sozialistisches Deutschland". Die KPD/ML Sektion DDR wurde zur Jahreswende 1975/76 in Berlin gegründet.

Nach Angaben von Wolfgang Rüddenklau verfügte die KPD/ML in allen größeren Städten über Zellen. (Wolfgang Rüddenklau: Störenfried, BasisDruck Verlag 1992, S. 21)

U.a. wurde versucht über die Transitstrecken von westdeutscher Seite aus Material in die DDR zu bringen. Was zu Festnahmen führte, da diese Strecken, wegen der Versuche Personen außer Landes zu bringen, schon seit Jahren überwacht wurden. Der bundesdeutsche Verfassungsschutz, der die KPD/ML überwachte, versuchte die Organisation, wie andere auch, vor Agenten des MfS, die in den Sektionen BRD und Westberlin auf die KPD/ML angesetzt waren, zu warnen. Ein Angebot, welches abgelehnt wurde.

Dem MfS gelang nicht nur die Platzierung von IMs in der Sektion DDR. Es konnten auch Mitglieder für eine Spitzeltätigkeit gewonnen werden. Die KPD/ML hatte zeitweise in ihren Reihen mehr IMs als "echte" Mitglieder.

Im Frühjahr 1981 wurde die Sektion DDR vom MfS weitgehend zerschlagen. Zehn Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Acht Anhänger kamen in Haft. Zwei führende Mitglieder wurden zu acht Jahren Haft verurteilt. Nach über fünf Jahren Haft wurden sie in die Bundesrepublik abgeschoben. Weitere zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Die KPD/ML gliederte sich nach der staatlichen Ordnung in die Sektionen BRD, DDR und Westberlin. Wobei die Sektion Westberlin noch einmal in die Sektoren der Briten, Franzosen und den USA unterteilt wurde. In den 80ziger Jahren Verfall der gesamten Organisation.)
KPI Kombinatbetrieb Industriebau
KPK Kreisplankommission
KPKK Kreisparteikontrollkommission (der SED)
KPL Kreisplankommission
KPP Kontrollpassierpunkt
KPS Kreisparteischule
Kp. T Kompanie Technik
KPW kleines politisches Wörterbuch
KRF Kombinat Rundfunk und Fernsehen
KrG Kreisgericht
KRK Kreisrevisionskommission
K/S Hauptabteilung Kader und Schulung des MfS (Gewinnung, Einstellung und Schulung hauptamtlicher Mitarbeiter.)
KSA Katholische Soziale Aktion

Kreissportausschuss
KSBS Kali- und Steinsalzbetrieb Saale
KSF Kultur- und Sozialfonds
KSFB Kombinat Schienfahrzeugbau
KSG Katholische Studentengemeinde
KSH Kombinat Seeverkehr und Hafenwirtschaft - Deutfracht/Seereederei
KSM Körperschutzmittel
KSML Kreisschule für Marxismus-Leninismus
KSP VEB Kombinat Schwarze Pumpe
KSR Kombinat Schiffbau Rostock

Kreissprecherrat (Neues Forum)
KSS Küstenschutzschiff
KStA Kreisstaatsanwaltschaft
KSÜ Katastrophenschutzübung
KSW Kunstseidewerk Pirna
KSZ Kultur- und Sportzentrum
KSZE Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
KT Kreistag
KTA Kraftfahrzeugtechnisches Amt (Nachdem die Einfuhr von Westautos in die DDR stark zunahm, klagte das KTA über Arbeitsüberlastung bei der technischen Überprüfung.)

Kreistransportauschuss
KTI Kriminaltechnisches Institut
KtvU Kirchentag von Unten (Der Kirchentag von Unten fand als Reaktion auf die Weigerung, den Basisgruppen kein Gemeindezentrum während des Kirchentages im Juni 1987 bereitzustellen, statt. Nach dem großen Erfolg des KtvU stellte sich die Frage, wie weiter? Am 11./12.09.1987 gründete sich dann die Kirche von Unten.)
KTW Komitee für Touristik und Wandern
KuA Kunst- & Antiquitäten GmbH / Internationale Gesellschaft zum Export und Import von Kunstgegenständen (gegründet am 20.02.1973, KoKo-Betrieb)
K&G Verlag Koehler & Amelang Leipzig
KuM Kulturelle Massenarbeit
KUP Kohleumschlagplatz
KuSch Kader- und Schulungsabteilung
KV Kraftverkehr

Kreisverband

Kreisvorstand
KVB Kraftverkehrsbetrieb
KVI Kooperationsverband Industrie (Kreis Bad Salzungen)
KVM Kombinatsbetrieb Vorfertigung und Mechanisierung, Betrieb des VE KBR
KVP Kasernierte Volkspolizei (gegründet am 03.07.1948)
KVPD Kasernierte Volkspolizei Dienststelle
KvU Kirche von Unten (Am 11./12.09.1987 gründete sich die Kirche von Unten. Vorausgegangen war der Kirchentag von Unten im Juni 1987. Die KvU verstand sich als Personalgemeinde. Nicht ein Kirchenrat sollte die Entscheidungen treffen, sondern eine Vollversammlung.

Die Kirche von Unten verlies das Dach der Kirche zum Jahreswechsel 1988/89. Die Kirchenbürokratie wurde als Hemmschuh empfunden. Die Kirche von Unten wollte ihre Themen in öffentlichen Diskussionen einbringen. Dazu wurde beispielsweise im März 1989 eine Filmvorführung der URANIA im Berliner Kino "Toni" genutzt. In der Berliner Gethsemane-Kirche führte die Kirche von Unten und die Initiative Christliche Linke im März 1990 ein mehrtägiges "Mahnfasten für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung" durch. Die Kirche von Unten gibt es noch heute.)
KW konspirative Wohnung
KWH Keramische Werke Hermsdorf
KWO VEB Kabelwerk Oberspree "Wilhelm Pieck" Berlin
KwtN Kommission für den wissenschaftlich technischen Nachwuchs
KWU Kommunales Wirtschaftsunternehmen
KWV Kommunale Wohnungsverwaltung (Die örtlichen Organe wandeln, so heißt es im Gesetz, die volkseigenen Wohnungsverwaltungen in finanzgebundene Rechtsträger des Volkseigentums um. Diese werden die Bezeichnung führen: VEB Kommunale Wohnungsverwaltung. Sie werden den vorhandenen volkseigenen Wohnhausbesitz verwalten und neuerrichtete volkseigene Wohnungen in Verwaltung nehmen. Es bleibt den örtlichen Räten überlassen, ihnen weitere Aufgaben zu übertragen. Neues Deutschland, 10.01.1958)

Kohlewertstoffveredelung

Kraftwerk Vockerode
Kz Kennziffer (MfS)

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