DDR 1989/90Brandenburger Tor

Impressum


Unabhängiger Frauenverband
Rostock
Wahlprogramm

Wirtschaft

- Förderung und Ansiedlung solcher Betriebe, die attraktive Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Berufszweigen für Frauen bieten;

- Förderung einheimischer mittelständiger Industrie.

Handel und Versorgung

- familienfreundliches Netz von Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen;

- bedarfsorientierte Ansiedlung von Handel und Gewerbe unter Mitspracherecht von Bürgerinitiativen.

Verkehr

- Ausbau des Nahverkehrsnetzes als kostengünstige und benutzerfreundliche Alternative zum Auto;

- vertretbare Subventionierung;

- Schaffung geschützter Zonen in Wohngebieten (Radweg, Spielstraßen, Spielplätze);

- bauliche Veränderungen im Sinne Behinderter.

Stadtgestaltung

- kulturelle Infrastruktur in Neubaugebieten;

- strikte Einhaltung des Landeskulturgesetzes für Wohngebiete;

- familienfreundlicher Wohnungsbau.

Gesundheitswesen

- Förderung der Niederlassung von Privatpraxen (Hausarztprinzip) ohne Auflösung der staatlichen medizinischen Zentren;

- Absicherung ärztlicher Betreuung der Kinder in Krippen, Kindergärten und Schulen;

- Beibehaltung der umfassenden Betreuung von Schwangeren- und Elternberatung.

Bildungswesen

- Forderung nach Etablierung verschiedener Schultypen;

- Quotierung für Männer (Lehrer).

Kinderbetreuung

- Aufrechterhaltung kommunal subventionierter Krippen, Kindergärten, Schulspeisung und Hort;

- Ausbau eines bedarfsgerechten Kindergartennetzes;

- qualitative Verbesserung der kindgemäßen Betreuung bei Zulassung und Förderung alternativer, privater Einrichtungen und Elterninitiativen;

- Quotierung für Männer.

Wohnungspolitik

- soziale Wohnungen und sozialer Wohnungsbau in kommunaler Hand;

- Mieterschutz gegenüber Privatbesitzern; Mietzuschüsse für sozial Schwache;

- behindertengerechte Wohnungen, altersgerechte Wohnungen, familiengerechte Wohnungen.

Tourismus

- Priorität des Umweltschutzes und der Wahrung des landestypischen Charakters;

- Förderung des sanften Tourismus.

Politik

- Forderung nach einer Stadträtin für Gleichstellung und AusländerInnenbeauftrage;

- konsequente Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter im öffentlichen Dienst (Quotierung 50 %);

- feste Verankerung des Wirkens von BürgerInneninitiativen in der Kommunalpolitik.

Kultur

- Forderung nach unterschiedlichen Formen kultureller Einrichtungen für die vielfältigsten Bedürfnisse aller Bevölkerungsschichten, einschließlich Randgruppen;

- Kommunikationszentren für Frauen (u.a. Frauenzentrum); familiengerechte Anfangszeiten kultureller Veranstaltungen

Gewalt gegen Frauen

- Forderung nach einem Frauenhaus, Frauennotruf; Öffentlichmachung der Gewalt gegen Frauen;

- Einsatz von Polizistinnen und Polizeipsychologinnen bei Gewalt gegen Frauen;

- keine Zulassung des Vertriebs von Videos, Zeitschriften, pornographischen Artikeln etc., die gegen Menschenwürde verstoßen und Gewalt verherrlichen.

Berufsbildung

- Durch spezifische Bildungsangebote Förderung der Motivation von Frauen für zukunftsträchtige Berufe;

- Berücksichtigung der besonderen Lage von Frauen beim Angebot von Berufsbildung, Weiterbildung und Umschulung.

Sport

- Förderung und Subventionen für den Kinder- und Jugendsport in Richtung Breitensport.

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