DDR 1989/90Brandenburger Tor

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Die Natur braucht Anwalt im Parlament

Grüne Partei: Umweltzerstörung - wann ist das Maß voll?

Unsere Lebensgrundlagen Wasser, Luft und Boden sind bedroht. Die heutige lndustriegesellschaft zerstört durch kurzsichtiges Macht- und Gewinnstreben das Leben auf der Erde. Unwiederbringlich sterben täglich ganze Tier- und Pflanzenarten aus. Unsere Erde wird zunehmend lebensfeindlicher. Auch der Mensch ist nur ein Teil des Lebensgefüges der Erde.

Nur halbherzige Schritte

Die fortschreitende Gefährdung unserer Lebensgrundlagen ist nur für wenige Fachleute erkennbar. Das natürliche Gleichgewicht kann so einiges verkraften. Aber wann ist das Maß endgültig voll? Im katastrophalen Tod der Erzgebirgswälder sehen wir die Grenze der Belastbarkeit des ökologischen Systems. Andern Katastrophen wie eilte weltweite Klimaveränderung bedrohen uns noch. Die derzeitigen Regierungen unternehmen nur halbherzige Schritte, um diesem Inferno zu entgehen.

Wegwerfverpackungen weitgehend vermeiden

Für gerechte Struktur der Weltwirtschaft

Auch Nachkommen wollen menschenwürdig leben

Wir haben die Aufgabe, unser Dasein auf der Erde so zu gestalten, dass auch für unsere Nachkommen ein menschenwürdiges Leben möglich ist. Die Grüne Partei der DDR will als Teil der internationalen Grünen Bewegung ihren Beitrag für das Gelingen dieser Aufgabe leisten. Im Parlament vertreten, soll sie die Gestaltung einer ökologisch orientierten Gesellschaft vorantreiben.

Wenn Sie nähere Informationen zur Arbeit der Grünen Partei wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Büro in Potsdam, 1570, Otto-Nuschke-Str. 53.

Andreas O(...),
Grüne Partei

aus: Märkische Volksstimme, Nr. 48, 26.02.1990, 45. Jahrgang, Unabhängige Tageszeitung im Bezirk Potsdam, Herausgeber: Verlag Märkische Volksstimme

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