Der Bundestag ratifizieren den Zwei-plus-vier-Vertrag.
Vizepräsident Cronenberg: Meine Damen und Herren, die beschlossene Redezeit ist zu Ende, und alle gemeldeten Erklärungen nach § 31 unserer Geschäftsordnung sind abgegeben worden.
Wir kommen nun zur Abstimmung über den Entwurf eines Gesetzes zum Vertrag der Zwei plus Vier über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland. Das sind die Drucksachen 11/8024 und 11/8078. Ich mache darauf aufmerksam, dass dasgleich die Schlussabstimmung ist. Wer dem Gesetz mit seinen Art. 1 und 2, Einleitung und Überschrift zuzustimmen wünscht, den bitte ich, sich zu erheben. - Wer stimmt dagegen? - Wer enthält sich? - Dann darf ich feststellen, dass dieses Gesetz angenommen worden ist: einstimmig mit den Stimmen der FDP - Fraktion, mit der überwiegenden Mehrheit der CDU/CSU-Fraktion; einige wenige Ausnahmen haben dagegen gestimmt und einige sich enthalten; die Fraktion der GRÜNEN hat sich überwiegend enthalten; einige Gegenstimmen sind zu verzeichnen; der Abgeordnete Wüppesahl hat sich ebenfalls enthalten; die SPD-Fraktion hat einstimmig zugestimmt; die Gruppe der PDS hat bei einigen Enthaltungen zugestimmt. -
Vizepräsident Cronenberg
Frau Saibold, Sie haben einen Einwand vorzubringen.
Frau Saibold (GRÜNE): Herr Präsident, Sie haben wohl übersehen, dass einige von uns - ich weiß nicht, wie viele hinter mir noch aufgestanden sind - zugestimmt haben.
Vizepräsident Cronenberg: Ist das im Protokoll nicht festgehalten?
Frau Saibold (GRÜNE): Nein.
Vizepräsident Cronenberg: Dann ist es tatsächlich übersehen worden.
Frau Saibold (GRÜNE): Darauf wollte ich extra hinweisen.
Vizepräsident Cronenberg: Ich lege großen Wert darauf, dass wir das im Protokoll festhalten.
(Beifall bei Abgeordneten der SPD)
(...)
Vizepräsident Cronenberg: Meine Damen und Herren, die beschlossene Redezeit ist zu Ende, und alle gemeldeten Erklärungen nach § 31 unserer Geschäftsordnung sind abgegeben worden. Wir kommen nun zur Abstimmung über den Entwurf eines Gesetzes zum Vertrag der Zwei plus Vier über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland. Das sind die Drucksachen 11/8024 und 11/8078. Ich mache darauf aufmerksam, dass das gleich die Schlussabstimmung ist. Wer dem Gesetz mit seinen Art. 1 und 2, Einleitung und Überschrift zuzustimmen wünscht, den bitte ich, sich zu erheben. — Wer stimmt dagegen? - Wer enthält sich? — Dann darf ich feststellen, daß dieses Gesetz angenommen worden ist: einstimmig mit den Stimmen der FDP-Fraktion, mit der überwiegenden Mehrheit der CDU/CSU-Fraktion; einige wenige Ausnahmen haben dagegen gestimmt und einige sich enthalten; die Fraktion der GRÜNEN hat sich überwiegend enthalten; einige Gegenstimmen sind zu verzeichnen; der Abgeordnete Wüppesahl hat sich ebenfalls enthalten; die SPD-Fraktion hat einstimmig zugestimmt; die Gruppe der PDS hat bei einigen Enthaltungen zugestimmt.
Deutscher Bundestag Stenographischer Bericht, 229. Sitzung, Bonn, Freitag, den 5. Oktober 1990, 18112ff
Der Bundesrat ratifiziert den Vertrag am 8. Oktober 1990. Am 10. Oktober 1990 stimmt der US-Senat zu. Zwei Tage später wird er vom USA-Präsidenten ratifiziert. Hinterlegt in Bonn am 25. Oktober 1990. Das britische Parlament ratifiziert den Vertrag am 15.11.1990. Die britische Ratifizierungsurkunde wird in Bonn am 16. November 1990 hinterlegt. Die französische Nationalversammlung stimmte am 13. Dezember 1990 zu. Hinterlegt in Bonn am 17. Januar 1991. Ratifizierung im Obersten Sowjet der UdSSR am 4. März 1991. Hinterlegt in Bonn am 15.03.1991. Am 15. März 1991 tritt der Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland in Kraft.