Mo. 18. September 1989


Link zur Resolution" der Unterhaltungskünstler

Im Pfarrgarten der Gemeinde Alt-Pankow kommt es zu einem Treffen von oppositionellen aus der DDR. Zwei SPD-Bundestagsabgeordnete, die zu dem Treffen erwartet werden, wird die Einreise verweigert.

Im Sprachenkonvikt in Berlin findet ein Treffen der Initiativgruppe zur Gründung einer Sozialdemokratischen Partei statt. Neben den vier Unterzeichnern des Aufrufs sind noch weitere Personen anwesend. Diskutiert wird über Programmatik und Strategie der zu gründenden Partei. Es wird sich auf einen Namen für die zu gründende Partei verständigt. Sie soll "Sozialdemokratische Partei in der DDR", abgekürzt SDP heißen. Es wird vereinbart, alle beteiligen sich an der beabsichtigten Gründung des Demokratischen Aufbruch am 01.10.1989.

"Brauchen wir eine Opposition?" steht als Frage über einer Veranstaltung in der Berliner Gethsemanekirche. Eingeladen dazu haben Demokratie Jetzt und Neues Forum.

5. Frauenseminar in Wilkau-Haßlau bei Zwickau vom 18.-21.09.

Beginn der montäglichen "Gebete für die gesellschaftliche Erneuerung" im Magdeburger Dom.

Während der Schauspielerversammlung am Deutschen Theater in Berlin bekennen sich mehrere Ensemblemitglieder dazu ihre Unterschrift für die Legalisierung des Neuen Forum gegeben zu haben.

Der Präsident der USA, George H. W. Bush, sagte in Montana, es sei Sache der Deutschen zu entscheiden, ob sie sich vereinen. Er glaube, es sei nicht schlecht für das westliche Interesse. Er habe keine Angst davor. Er lasse es nicht gelten, dass ein wiedervereintes Deutschland dem Frieden in Europa in irgendeiner Weise abträglich wäre.

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