DDR 1989/90Brandenburger Tor

01.07. Die D-Mark wird alleiniges Zahlungsmittel in der DDR

01.07. Das "Gesetz zur Privatisierung und Reorganisation des volkseigenen Vermögens" (Treuhandgesetz) tritt in Kraft

01.07. Keine Intershops mehr

01.07. Fünf Regionalsender

01.07. Beendigung der Personenkontrollen an der deutsch-deutschen Grenze

03.07. 6. 2+4-Treffen auf der Ebene unterhalb der Außenminister in Berlin

06.07. Beginnen die Verhandlungen über den Einigungsvertrag

07.07. Beibehaltung der Fristenlösung beim Schwangerschaftsabbruch gefordert

07.07. Erster Landkreistag konstituiert sich

17.07. 2+4-Gespräche auf Außenministerebene in Paris

22.07. Die Volkskammer beschließt das "Ländereinführungsgesetz"


Sa. 14. Juli 1990


Bundeskanzler Kohl wirft Bundesaußenminister Genscher und der FDP vor, sie streben in einem geeinten Deutschland eine Berufsarmee an. Grund ist deren Forderung die Obergrenze der Armee auf 350 000 festzulegen. Genscher weist die Anschuldigung zurück. Niemand in der FDP wolle das.
(Teltschick, Horst: 329 Tage, Innenansichten der Einheit, S. 317)