DDR 1989/90Brandenburger Tor

01.07. Die D-Mark wird alleiniges Zahlungsmittel in der DDR

01.07. Das "Gesetz zur Privatisierung und Reorganisation des volkseigenen Vermögens" (Treuhandgesetz) tritt in Kraft

01.07. Keine Intershops mehr

01.07. Fünf Regionalsender

01.07. Beendigung der Personenkontrollen an der deutsch-deutschen Grenze

03.07. 6. 2+4-Treffen auf der Ebene unterhalb der Außenminister in Berlin

06.07. Beginnen die Verhandlungen über den Einigungsvertrag

07.07. Beibehaltung der Fristenlösung beim Schwangerschaftsabbruch gefordert

07.07. Erster Landkreistag konstituiert sich

17.07. 2+4-Gespräche auf Außenministerebene in Paris

22.07. Die Volkskammer beschließt das "Ländereinführungsgesetz"


Mo. 9. Juli 1990


Berliner Polizisten aus Ost und West dürfen jetzt im jeweils anderen Stadtteil in Uniform auftreten. Wie ein Sprecher des VP-Präsidiums mitteilte, haben die Polizisten jedoch keine Amtsbefugnis und dürfen keine Waffe tragen. Sie halten sich in Uniform lediglich im Rahmen des Beamtenaustauschs im Ostbeziehungsweise Westteil der Stadt auf. Die Alliierten hatten ein Verbot aus dem Jahre 1956 aufgehoben, der den Polizisten das Tragen der Uniform bei einem Aufenthalt im jeweils anderen Stadtteil untersagte.
(Neues Deutschland, Mo. 09.07.1990)