DDR 1989/90Brandenburger Tor

01.07. Die D-Mark wird alleiniges Zahlungsmittel in der DDR

01.07. Das "Gesetz zur Privatisierung und Reorganisation des volkseigenen Vermögens" (Treuhandgesetz) tritt in Kraft

01.07. Keine Intershops mehr

01.07. Fünf Regionalsender

01.07. Beendigung der Personenkontrollen an der deutsch-deutschen Grenze

03.07. 6. 2+4-Treffen auf der Ebene unterhalb der Außenminister in Berlin

06.07. Beginnen die Verhandlungen über den Einigungsvertrag

07.07. Beibehaltung der Fristenlösung beim Schwangerschaftsabbruch gefordert

07.07. Erster Landkreistag konstituiert sich

17.07. 2+4-Gespräche auf Außenministerebene in Paris

22.07. Die Volkskammer beschließt das "Ländereinführungsgesetz"


Fr. 6. Juli 1990


Link zum Protokoll der22. Sitzung der Volkskammer

Die Bildung eines "Brandenburgischen Gemeindetages" hat der Landesverband Brandenburg des Neuen Forum den 1 770 Gemeinden und Städten der Bezirke Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) vorgeschlagen. Damit sollen die Interessenvertretung der Kommunen auf breitester Basis gesichert und zugleich das nötige Gegengewicht zu den Vorstellungen des künftigen Landes Brandenburg und der Hauptstadt Berlin geschaffen werden. Das Neue Forum ist bereit, mit dem kommunalen Spitzenverband "Städte- und Gemeindebund Brandenburg" zusammenzuarbeiten, der auf Initiative des Schönwalder Bürgermeisters gegründet werden soll.
(Berliner Zeitung, Sa. 07.07.1990)

Im Berliner Haus des Ministerrats beginnen die Verhandlungen über den Einigungsvertrag (2. Staatsvertrag).

In der Nähe Berlins, in Strausberg beginnt die 5. republikweite Delegiertenkonferenz des Neuen Forum. Die Delegiertenkonferenz erstreckt sich über drei Tage.