Fr. 1. Juni 1990


Link zum Protokoll der 10. Sitzung der Volkskammer

Link zum Inkraftsetzung von BRD-Rechtsforschriften in der DDR

Link zum Memorandum of Telephone Conversation, Telephone Call [by President Bush] to Chancellor Helmut Kohl of the Federal Republic of Germany

Aus dem VEB Förderanlagen "7. Oktober" wird die FAM Förderanlagen und Baumaschinen GmbH als Tochter der TAKRAFT AG. Am 26.09.1991 tritt der Betrieb aus dem Konzen aus.

Das Automobilwerk Eisenach ist seit heute eine GmbH. Der Preis für das Model Wartburg 1.3 soll nach dem 1. Juli zwischen 12 000 und 14 000 DM liegen.

Der VEB Fahlberg-List Magdeburg wird in Chemische und Pharmazeutische Fabriken Fahlberg-List Magdeburg GmbH umgewandelt.

Der VEB Florena Waldheim-Döbeln wird in die Florena Cosmetic GmbH umgewandelt.

Die Berlin-Chemie AG, ehemals Teil des Kombinat Germed, nimmt seinen selbständigen Geschäftsbetrieb auf. Die Aktien liegen voll bei der Treuhandanstalt.

Zwischen dem Präsidium des Verbandes der Konsumgenossenschaften der DDR und dem Vorstand der Handelskette Coop finden in Frankfurt/Main Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit statt.

Der ÖTV-Bezirk Berlin (West) dehnt sich auf Berlin (Ost) aus.

Die Sozialpläne für entlasse Mitarbeiter von Parteien und Organisationen, die unter treuhänderische Verwaltung nach dem Parteiengesetz stehen, bedürfen der Genehmigung der Unabhängigen Kommission und mit Inkrafttreten des Einigungsvertrages der Genehmigung der Treuhandanstalt im Einvernehmen mit der Unabhängigen Kommission.

Aus Karl-Marx-Stadt wird Chemnitz. Das beschließt, mit sofortiger Wirkung, das Stadtparlament auf seiner ersten Sitzung.

In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" spricht Konrad Weiß (Demokratie Jetzt) sich dafür aus, die Volkskammer solle am 22. Juni, unmittelbar nach dem dort der Staatsvertrag debattiert wurde, den Beitritt der DDR zur BRD nach Grundgesetz Artikel 23Artikel 23 Grundgesetz beschließen. Der Beitritt solle aber nicht sofort erfolgen, sondern nach etwa zwei Jahren. In der Zwischenzeit könnte eine neue gesamtdeutsche Verfassung erarbeitet werden. Darüber ein Volksentscheid und am 18. März 1992 gemeinsame gesamtdeutsche Wahlen.

Der Bundesrat stimmt dem Direktwahlrecht für Angeordnete zum Deutschen Bundestag für Westberliner zu.

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