Mo. 19. Februar 1990


13. Sitzung des Zentralen Runden Tisch in Berlin. Link zu den Berichten über die Sitzung.

Link zum Antrag der AGs "Sicherheit" und "Recht" zur physischen Vernichtung magnetischer Datenträger des MfS/AfNS

Link zum Bulletin der Bundesregierung zu sicherheitspolitische Fragen eines kuenftigen geeinten Deutschland

Die Preussen Elektra AG der BRD und Energiekombinate aus der DDR wollen 1991 in Rostock und Lübeck mit dem Bau von zwei Kohle-Wärmekraftwerken beginnen, wenn die DDR dafür grünes Licht gibt. Die Kosten veranschlagte Preussen-Elektra-Chef Hermann Krämer auf rund eine Milliarde D-Mark je Anlage. Die Investitionen sollten, je zur Hälfte die Partner in der DDR und in der BRD tragen.
(Neues Deutschland, Mo. 19.02.1990)

In Dresden findet die letzte Montagsdemonstration statt.

Der BFC Dynamo heißt ab heute FC Berlin. Später erfolgte die Rückbenennung in BFC Dynamo.

Vom Geschäftsführenden Hauptvorstand der DGB-Gewerkschaft ÖTV wird eine politische Steuerungsgruppe für Kontakte in der DDR und die damit verbundenen Aktivitäten gebildet.

Beginn der zweitägigen Wirtschaftsgespräche Bremen-Rostock in Rostock. Seit 1987 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Rostock und Bremen.

Zweite Sitzung der Arbeitsgruppe Außen- und Sicherheitspolitik des Kabinettausschusses Deutsche Einheit in Bonn. Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher weist darauf hin, dass Regelungen in keiner Weise erfolgen dürfen, die zum Aufhänger für weitergehende Fragen, insbesondere Reparationen gemacht werden können.

Aufzeichnungen und Arbeiten der Gruppe sollen künftig als geheim eingestuft werden.

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